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Auf der Lieth, Stendorf 27721

0421/ 33 32 601

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Unser Hof auf der Lieth

Unser Hof- Kurz Vorgestellt


Was unseren Hof so besonders macht

Rundgang über den Hof

Kuhkomfort auf höchstem Niveau!

Unser Kuh Eldorado

Nach langer Bauzeit und vorausgegangener noch längerer  Planungszeit, bezogen unsere Kühe im November 2018 Ihr neues „Kuh  Eldorado“.


Viele Hofbesucher werden meist mit dem Satz „Bei uns ist alles anders“ begrüßt:

  1. Der Stall
  2. Der Melkstand bzw. die Melktechnik
  3. Der Frischmilchautomat
  4. Das Futter


und zu guter letzt die Philosophie

Doch der Reihe nach:

kompostierungBeim Stall handelt es sich um einen sog. Kompostierungsstall, sprich die Kühe liegen nicht in einer klassischen Liegebox, sondern Ihnen steht eine großzügige mit Hackschnitzel eingestreute Liegefläche (1600m2) zur Verfügung.


Die Einstreu, zusammen mit dem Kot und Harn der Kühe bringt einen Umsetzungsprozess in Gang, wo später geruchsloser Kompost entsteht. Unter der Liegefläche befindet sich eine Unterflurbelüftung, bestehend aus acht Belüftungsrohren. 3.200 Belüftungslöcher führen der Einstreu in zeitlichen Intervallen Sauerstoff zu, um den Umsetzungsprozess zu fördern.

Jeder Kuh steht eine Liegefläche von rund 13m2 zu. Zählt man den Lauf-und Fressgang noch dazu, so stehen jeder Kuh sage und schreibe 16m2 Stallflächen zur Verfügung.


Nur zum Vergleich, die Mindestanforderungen im Ökobereich schreiben lediglich eine Stallfläche von 6m2 vor. Besser geht es nicht. Dieses Stallkonzept ist relativ neu in Deutschland und findet seinen Ursprung in Israel. Nach Deutschland schwappte das System vor rund 15 Jahren.


Wir sind der erste Betrieb im Landkreis OHZ, der seine Kühe in einem solchem System hält. Sowohl in den benachbarten Landkreise Cuxhaven und Stade, als auch im Nachbarbundesland Bremen sucht man solch einen Stall bis heute vergebens.


Standardkuhställe von der Stange überlassen wir anderen und sind durch solch eine revolutionäre Stallhaltungsform ein enormes unternehmerisches Risiko eingegangen, welches uns jetzt die Kühe danken.

  • Weniger Lahmheiten – Mortellaro und andere Klauenprobleme werden durch das Gehen und Stehen auf dem weichen Kompost zurückgedrängt. Darüber hinaus können sich die Mortellaro Erreger im Kompost nicht lange halten
  • Bessere Brunsterkennung, verkürzte Zwischenkalbezeit, verringerte Güstzeit 
  • Natürliches Liegeverhalten, entspanntes Liegen, schnelleres Ablegen und Aufstehen als in der Liegebox, sozusagen die „Weide im Stall“ Phänomen der „toten Kühe“
  • Geringere Zellzahlen
  • Höhere Milchleistung
  • Weniger Sprunggelenksläsionen, Verringerung von Fundament-und Klauenschäden, da die Klauen grundsätzlich weicher sind
  • Tiere sind sauber, aufgrund des „Perl-Effektes“
  • Verlängerte Nutzungsdauer, weniger unfreiwillige Remontierung Ruhiger,
  • arttypischer Herdenverbund
  • Weniger Fliegen im Sommer, da die Larven im Kompost nicht überleben Verlängerte Nutzungsdauer,
  • weniger unfreiwillige Remontierung


Kuhkomfort auf höchstem Niveau!

  • weniger Arbeit, da Liegenboxenpflege komplett wegfällt
  • kostengünstiger im Bau, da 50% an Güllelagerraum wegfallen, ebenso die Liegeboxen
  • weniger Gülle/Geruchhochwertiger Dünger, da Humusaufbauend, bodenverbessernd und somit nachhaltiger
  • ggf. leichtere spätere Umnutzung möglich, da kein Güllekeller, oder Liegeboxen vorhanden
  • leichter zu kombinieren mit der verschärften Dünge-VO, da das Kompostsubstrat ein langsam wirkender Volldünger ist. Er enthält sämtliche Pflanzennährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis
  • Verlängerte Nutzungsdauer, weniger unfreiwillige Remontierung

Glückliche Kühe = Glücklicher Bauer

Pferdeeinstellplätze

Die Pferde stehen bei uns in Innenboxen und haben das ganze Jahr die Möglichkeit mindestens ein paar Runden täglich im Freien zu verbringen. Ganzjährig stehen mehrere Koppeln und ein großes beleuchtetes Paddock zur Verfügung.


Als Anbieter von Pferdeeinstellplätzen bieten wir unseren Pensionsnehmern ein günstiges Paket an:

  • Beste Betreuung durch fachkundigen Landwirt
  • Helle, geräumige Pferdeboxen
  • betriebseigenes Futter (Heu, Stroh, Silage, Getreide)
  • Einstreu (Stroh)
  • Koppel / Weidenbenutzung
  • Täglicher Koppelgang
  • Benutzung des Paddocks (inkl. Flutlicht, Hindernisse, …)
  • Herrliche Ausreitmöglichkeiten (Stendorfer Feldmarkt, ohne Straßenverkehr) Natur Pur
  • Familiäre Atmosphäre
  • Beste Betreuung durch Profispringreiterin
  •  Springplatz mit Flutlicht, Beregnung und Musikanlage, um Turnieratmosphäre den Pferden zu simulieren
  • gemeinsame Ausritte, Wattreiten, sowie sommerliche Grillfeiern unterstreichen das gute Miteinander auf dem Hof
  • Kinderreiten

Maschinenpark

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen die auf dem Betrieb vorhandene Technik vorstellen.


Da wir auf Eigenmechanisierung setzen, beschränken wir uns bei dieser Darstellung ausschließlich auf die Vorstellung der Leitmaschinen.

Das Futter

Weidemilch, bei uns ist der Name Programm. Vom Frühjahr bis in den Herbst stehen die Kühe bei uns auf der Weide und bekommen ausschließlich Grünfutter.


Wir nehmen dadurch eine geringere Milchleistung in Kauf, erhalten im Gegenzug aber hochwertigere Milch, mit hohem Anteil an Omega 3 Fettsäuren. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Milch von Kühen, die ausschließlich Grünfutter, oder Heu bekommen, reicher an Inhaltsstoffen ist, im Vergleich zur ganzjährigen Silagefütterung.


Mit wenigen Kühen, möglichst viel und lange Milch erzeugen. Dieses geht nur im Zusammenspiel mit der Kuh. Erkrankte Kühe bekommen bei uns stets eine 2te Chance. Kühe Ü10 sind daher bei uns keine Seltenheit, denn diese Kühe bringen Ruhe und Routine in den Stall. Von Ihnen lernen die jungen Kühe im Stall. Getreu dem altem Prinzip „Alt und Jung ergänzen sich“

Melken

Der gängige Melkstand ist der Gruppenmelkstand, da dieser augenscheinlich den größten Durchsatz ermöglichen soll.


Hier betreten 12, 16, 20, oder mehr Tiere gleichzeitig den Melkplatz und stehen dicht nebeneinander. Diese Kühe werden auch zusammen aus dem Melkstand gelassen. Problematisch ist es bei langsam melkenden Kühen. Hier kann es schon mal vorkommen, dass die fertig gemolkenen Kühe auf eine alte Kuh warten müssen, welche noch am Melken ist. Folglich bremst diese Kuh den ganzen Melkvorgang aus und es herrscht Unruhe und die Kühe fangen an Kot und Harn zu lassen.

Dieses ist ein bekanntes Phänomen. Während des Melkens stehen die Kühe ruhig im Melkstand, sofern die Melktechnik schonend ist und entsprechend Ruhe herrscht. Wird das Geschirr abgenommen, erwarte die Kuh das Öffnen der Tore, geschieht dieses nicht, so fangen Sie an, vermehrt Kot und Harn abzulassen.Dann ist hier noch die Problematik mit Färsen zu erwähnen. Junge Färsen, die im Stall den sog. Alpha-Tieren (alte Kühe) aus dem Wege gehen können, stehen nun im Melkstand dicht neben diesen Kühen, denen sie eigentlich üblicherweise aus dem Wege gehen würden. Dieses bedeutet enormen Stress für die Kühe, ein schneller Milchentzug ist dadurch nicht möglich. Kühe sind zwar Herdentiere, bevorzugen aber eine gewisse Distanz zu anderen Kühen. In Gruppenmelkständen ist dieses nicht gewährleistet für die Kuh.


Nicht zu vergessen sind die noch die Augen der Kuh. Diese sind seitlich am Kopf, sprich die Kuh kann in einem Winkel von rund 340 Grad sehen, der Mensch im Gegensatz nur 180 Grad. Dieses enorme große Gesichtsfeld ermöglicht es der Kuh hinter sich zu sehen, ohne den Kopf umwenden zu müssen. Ausgenommen davon ist ein kleiner Bereich unmittelbar hinter sich (der sog. Blind-Spot). Dieses ist genau der Bereich, wo im Gruppenmelkstand die Melkarbeit erfolgt. Durch das dichte Zusammenstehen kann die Kuh aber nicht den Kopf seitwärts bewegen, um zu sehen, was hinter ihr passiert. Folglich fühlt sich die Kuh sehr unwohl beim Melken.


Dieses hat bei uns zu dem Entschluss geführt, einen sog. Autotandemmelkstand (Doppel 5) zu wählen, wo jede Kuh in einer separaten Melkbox steht, sprich jede Kuh betritt und verlässt einzeln den Melkstand und nicht in einer großen Gruppe.


Vorteile für die Kuh


  • Kein Stress für junge Kühe, da diese nicht neben ranghöheren Kühen stehen müssen
  • stressfreie Milchgabe
  • Die langsam melkende Kuh bestimmt nicht den Gruppenwechsel
  • Kühe können sofort nach dem Melken alleine den Melkstand verlassen
  • kontinuierlicher Melkverlauf


    Das führt dazu, dass hier die Melkauslastung im Gegensatz zum Gruppenmelkstand pro Melkplatz bei 100 % liegt. Der gesamte Vorgang ist hierbei automatisiert. Der Melker kann sich voll auf das Melken konzentrieren und hat die gesamte Kuh vor sich.


    Für die Kuh angenehmer, da sie sieht, was hinter ihr passiert. Für die junge Kuh angenehmer, da kein Stress durch alte Kühe. Langsammelkenden Kühe können unabhängig von den schnellmelkenden Kühen gemolken werden, beste Eutererreichbarkeit. Somit werden hier alle oben genannten Nachteile des Gruppenmelkstandes voll kompensiert.


    Revolutionäre Melktechnik durch sammelstücklose Melktechnik. Erster Betrieb in Norddeutschland, welcher diese neue Technik einsetzt. Die Vorzüge vom automatischen Melken (Zitzenindividuelles Melken) werden hier kombiniert mit den Vorteilen des Melkens im Melkstand. Diese Symphonie sucht man derzeit bei Melktechnik „von der Stange“ vergebens.